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  Baumann

Antiraucher-Pflaster

Mit textilen Pflastern gegen die Nikotinsucht

Nikotinpflaster
Antiraucher_animiert

Nikotin gelangt beim Rauchen binnen sieben Sekunden in das Gehirn. Es kommt zu einer verstärkten Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin, der ein Gefühl von Zufriedenheit hervorruft. Während körperliche Symptome in der Regel schon nach wenigen Wochen abklingen, ist die psychische Abhängigkeit oft viel schwieriger zu bekämpfen.
Nikotinersatzpräparate lindern die körperlichen Entzugssymptome wie Nervosität oder Heißhunger und verringern so die Rückfallgefahr. Das Wirkprinzip: Dem Körper wird das Nikotin zugeführt, das vorher über den Zigarettenrauch aufgenommen wurde, allerdings ohne die vielen anderen schädlichen Inhaltsstoffe des Tabakrauchs. Die tägliche Nikotindosis wird dabei über einen Zeitraum von bis zu zwölf Wochen reduziert.
Nikotinersatzpräparate gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen und Dosierungsstärken. Am gebräuchlichsten sind Kaugummis und Pflaster. Beides ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich. 

Raucher, die mehr als 20 Zigaretten am Tag geraucht haben, steigen in der Regel mit einer starken Dosis ein, schwache Raucher meist mit der entsprechend niedrigeren Variante. Beim Kaugummi steuert der angehende Nichtraucher die Dosierung selbst, je nach Bedarf. Beim Pflaster wird das Nikotin kontinuierlich über die Haut an den Körper abgegeben. Diese Wirkweise kommt vor allem starken Rauchern entgegen, die relativ gleichmäßig über den Tag verteilt geraucht haben. Die gängigen Pflaster wirken 16 oder 24 Stunden lang.