TEXBAC-Index

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  Baumann

Hintergrund

Gewebeproben

Versuchsorganisation

TEXBAC-Mitarbeiter

Der Hemmhof-Test

Der Hemmhoftest wird also zum Test von Antibiotika-Lösungen genutzt. Dabei wird z.B. ein Filterpapierblättchen mit der zu testenden Antibiotikalösung getränkt und auf einem mit Bakterien angeimpften Agarboden ausgelegt. Die Größe des Hemmhofes gibt Auskunft über die biozide Wirkung der Testlösung.

Petrischale mit unterschiedlich starken Antibiotika und Hemmhofdurchmessern

Die Abbildung zeigt eine Petrischale mit unterschiedlich starken Antibiotika und Hemmhofdurchmessern.

Bei einer biozid behandelten Textilfaser versucht man das „Ausbluten“ der aktiven Substanz möglichst zu verhindern, da dies zu einem stetigen Verlust und letztlich zur Unwirksamkeit führen wird.

Wir sind davon ausgegangen, dass der Test so gestaltet sein muss, dass er:

  • den Kontakt zwischen Haut und Textilstoff simuliert
  • einfach und kostengünstig ausgeführt werden kann
  • im wesentlichen erprobte Teilverfahren und –methoden nutzt und diese gegebenenfalls modifiziert oder neu kombiniert

Der von uns entwickelte TEXBAC-Test simuliert die menschliche Haut durch eine Agar-Oberfläche in einer Petrischale. Diese „Haut“ wird gezielt bakteriell verunreinigt und dann mit dem zu prüfenden Textilgewebe belegt. Ist der antibakterielle Schutz des Gewebes wirksam, werden unter dem Gewebe, also dort, wo der Stoff die „Haut“ berührt, keine Bakterien wachsen. Im Umfeld ist dieses Wachstum ungehemmt. Verliert ein Gewebe seine biozide Wirkung, z.B. mit der Zahl der Waschgänge, so wird die Zahl der beobacht- und auszählbaren Bakterien auf dem Agar, unter der Stoffprobe anwachsen und schließlich ebenso zahlreich sein, wie neben der Textilprobe auf dem Agar. Die Zahl der dafür notwendigen Waschgänge gibt Auskunft über die Wirkungsdauer des gekauften Funktionstextils.

Feuchtetransport

Hier das Prinzip des TEXBAC-Testes im Überblick.
Wichtig ist, dass das Ergebnis zum Bakterienwachstum nicht dadurch verfälscht wird, dass unter dem Gewebe ein erhebliches Sauerstoffdefizit auftritt.

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